Für einen WLAN-QR-Code gibst du deinen Netzwerknamen (SSID), dein Passwort und den Sicherheitstyp in einen kostenlosen Generator ein und druckst den Code dann dort aus, wo deine Gäste ihn sehen. Richtet ein Gast die Kamera eines aktuellen iPhones oder Android-Handys darauf, bietet das Handy an, sich mit einem Fingertipp mit dem Netzwerk zu verbinden — niemand muss mehr ein Passwort eintippen oder buchstabieren.
Diese Anleitung zeigt dir, wie du das mit unserem kostenlosen QR-Code-Generator in etwa zwei Minuten erledigst, wo du die nötigen Angaben findest, welche Sicherheitsoption du wählen solltest und wie du einen Code reparierst, der keine Verbindung herstellt.
• Du brauchst drei Dinge: den exakten Netzwerknamen, das Passwort und den Sicherheitstyp (meist WPA2 oder WPA3).
• Der Code speichert sie in einem standardisierten Textformat:
WIFI:T:WPA;S:MyNetwork;P:MyPassword;;• iPhones (ab iOS 11) und die meisten aktuellen Android-Handys können ihn mit der eingebauten Kamera oder Google Lens lesen.
• Es ist ein statischer Code: Er läuft nie ab, aber wenn du das Passwort änderst, musst du einen neuen erstellen und drucken.
• Nutze immer ein separates Gästenetzwerk und druck das Passwort zusätzlich als Text unter den Code.
Was du vorher brauchst
Du brauchst drei Angaben. Sie müssen exakt stimmen, denn ein WLAN-QR-Code übernimmt sie Zeichen für Zeichen.
- Netzwerkname (SSID). SSID steht für „Service Set Identifier“ — das ist einfach der Name, den deine Gäste in ihrer WLAN-Liste sehen, zum Beispiel
CafeRosa-Guest. - Passwort (manchmal auch Netzwerkschlüssel oder WPA-Schlüssel genannt).
- Sicherheitstyp — WPA2, WPA3, das veraltete WEP oder keiner.
Wo du Netzwerknamen und Passwort findest
- Der Aufkleber am Router. Die meisten Router haben auf der Rückseite oder Unterseite ein Etikett mit dem voreingestellten Netzwerknamen und Passwort. Wenn du beides nie geändert hast, ist es genau das, was du brauchst.
- Die App deines Internetanbieters. Bei vielen Anbietern kannst du in der App WLAN-Namen, Passwort und Gästenetzwerk ansehen und ändern.
- Die Einstellungsseite des Routers. Du öffnest sie meist im Browser unter einer Adresse, die auf dem Aufkleber steht. Such nach einem Bereich namens WLAN, Wireless oder Gastnetzwerk. Dort steht auch der Sicherheitstyp.
- Ein Handy, das schon verbunden ist. Auf vielen Android-Handys kannst du das WLAN-Netzwerk in den Einstellungen öffnen und auf Teilen tippen, um das Passwort zu sehen; aktuelle iPhones können ein gespeichertes WLAN-Passwort in den Einstellungen nach Face ID oder Eingabe deines Codes anzeigen.
So erstellst du einen WLAN-QR-Code, Schritt für Schritt
- Öffne den kostenlosen QR-Code-Generator. Du musst nichts installieren und dich nicht anmelden.
- Wähle im Bereich Inhalt den Typ WLAN.
- Gib deinen Netzwerknamen in Netzwerkname (SSID) ein. Übernimm ihn exakt, inklusive Großbuchstaben, Leerzeichen und Sonderzeichen.
- Gib das Passwort in Passwort ein.
- Wähle die Option unter Sicherheit: WPA/WPA2/WPA3 für fast jedes heutige Netzwerk, WEP nur für sehr alte Geräte oder Keine für ein offenes Netzwerk ohne Passwort.
- Setz das Häkchen bei Verstecktes Netzwerk nur, wenn dein Netzwerk nicht in der WLAN-Liste erscheint (das brauchen die meisten nicht).
- Optional: Wähle unter Stil und Farben einen Look und füg unter Logo dein Logo hinzu. Halte den Code dunkel auf hellem Hintergrund.
- Öffne Rahmen & Text und wähle einen Rahmen mit dem Text GRATIS WLAN, damit die Leute schon vor dem Scannen wissen, was der Code macht.
- Warte, bis die Vorschau Scan-Test bestanden anzeigt. Siehst du eine Warnung, folge ihren Tipps (meist mehr Kontrast oder ein kleineres Logo).
- Klick auf PNG herunterladen zum Drucken zu Hause (wähle unter Bildgröße 2048 px) oder auf SVG für einen Grafiker oder eine Druckerei — das bleibt in jeder Größe gestochen scharf.
- Bevor du viele Exemplare druckst, teste den Code: Lass dein eigenes Handy das Netzwerk vergessen, scanne den Code und prüf, ob es sich verbindet.
Deine Angaben werden in deinem Browser in den Code umgewandelt. Weil es ein statischer Code ist, stecken die Netzwerkdaten im Muster selbst – er funktioniert also so lange, wie Netzwerkname und Passwort gleich bleiben. Mehr dazu in Statische vs. dynamische QR-Codes: Laufen QR-Codes ab?
Welche Sicherheitsoption solltest du wählen?
Wähle die Option, die zu dem passt, was dein Router anzeigt. Steht dort WPA2, WPA3 oder eine Mischung („WPA2/WPA3“), nimm die WPA-Option.
| Router zeigt | Im Generator wählen | Code enthält | Hinweise |
|---|---|---|---|
| WPA2-Personal (AES) | WPA/WPA2/WPA3 | T:WPA | Die häufigste Einstellung. Funktioniert mit praktisch jedem Handy. |
| WPA3-Personal oder WPA2/WPA3 | WPA/WPA2/WPA3 | T:WPA | Neuer und sicherer. Sehr alte Handys unterstützen reine WPA3-Netzwerke womöglich nicht; der „gemischte“ Modus ist für Gäste die sichere Wahl. |
| WEP | WEP | T:WEP | Veraltet und leicht zu knacken. Stell den Router nach Möglichkeit auf WPA2 oder WPA3 um. |
| Offen / kein Passwort | Keine | T:nopass | Kein Passwort nötig. Wird oft mit einer Anmeldeseite oder einer Seite zum „Bedingungen akzeptieren“ genutzt. |
| WPA2-Enterprise (Benutzername + Passwort) | Nicht geeignet | — | Wird in großen Büros und Hotels genutzt. Handys gehen mit diesen Codes uneinheitlich um; biete Gästen stattdessen ein einfacheres Gästenetzwerk an. |
Was steckt in einem WLAN-QR-Code? (das Standardformat)
Ein WLAN-QR-Code ist nur eine kurze Textzeile in einem Format, das Handykameras erkennen. Bekannt gemacht hat es das Open-Source-Barcode-Projekt ZXing, und heute lesen es die Kameras von iPhone und Android. So sieht es aus:
WIFI:T:WPA;S:MyNetwork;P:MyPassword;H:false;;
T:— Sicherheitstyp:WPA,WEPodernopass.S:— der Netzwerkname (SSID). Das ist das einzige Pflichtfeld.P:— das Passwort (entfällt bei offenen Netzwerken).H:—true, wenn das Netzwerk versteckt ist; optional.- Jedes Feld endet mit einem Semikolon, und das Ganze endet mit zweien:
;;
Sonderzeichen im Namen oder Passwort
Weil ; und : die Felder trennen, müssen fünf Zeichen mit einem vorangestellten Backslash „maskiert“ werden: \ ; , : ". Das Passwort tea;time:2026 wird zum Beispiel so geschrieben:
WIFI:T:WPA;S:CafeRosa-Guest;P:tea\;time\:2026;;
Von Hand musst du das nicht machen — ein guter Generator maskiert diese Zeichen für dich. Es lohnt sich trotzdem, das zu wissen, denn ein falsch maskiertes Zeichen ist einer der häufigsten Gründe, warum ein Code „sich scannen lässt, aber keine Verbindung herstellt“. Wenn du ein neues Gästepasswort wählst, vermeidest du das Problem komplett mit ausschließlich Buchstaben und Zahlen (12+ Zeichen).
Welche Handys können einen WLAN-QR-Code scannen?
- iPhone und iPad: Die eingebaute Kamera-App liest WLAN-QR-Codes seit iOS 11 (2017). Richte die Kamera auf den Code und tippe auf die Meldung zum Verbinden. Passiert nichts, prüf, ob QR-Codes scannen unter Einstellungen → Kamera eingeschaltet ist. Sieh dir dazu Apples Anleitung zum Scannen eines QR-Codes mit dem iPhone an.
- Android: Ab Android 10 ist das Teilen von und Verbinden mit WLAN per QR-Code ins System eingebaut, und die meisten aktuellen Handys lesen den Code direkt mit der Kamera-App oder Google Lens. Bei manchen Modellen sitzt der Scanner unter Einstellungen → WLAN, neben „Netzwerk hinzufügen“. Sieh dir dazu Googles Hilfeseite zum Verbinden mit einem WLAN unter Android an.
- Ältere Handys und Laptops: Sehr alte Android-Handys brauchen womöglich eine Scanner-App, und die meisten Laptops können diese Codes nicht scannen. Außerdem unterscheiden sich die Menüs je nach Hersteller und Version – deshalb solltest du das Passwort immer auch als Text drucken.
So bleibt es sicher
- Nutze ein separates Gästenetzwerk. Setz niemals dein Haupt- oder Mitarbeiternetzwerk auf ein öffentliches Schild. Jeder, der den Code scannt — oder fotografiert —, hat dein Passwort.
- Verwende niemals das Admin-Passwort des Routers. Das WLAN-Passwort und das Passwort für die Einstellungsseite des Routers sind zwei verschiedene Dinge. Nur das WLAN-Passwort gehört in den Code.
- Ändere das Gästepasswort ab und zu — zum Beispiel alle paar Monate oder wenn jemand aus dem Team geht. Erstelle dann einen neuen Code und druck die Karten neu. Der alte Code stellt einfach keine Verbindung mehr her.
- Druck das Passwort als Text unter den Code (zum Beispiel „Netzwerk: CafeRosa-Guest · Passwort: blue-teapot-48“) für alle, deren Handy nicht scannen kann, und für Laptops.
WLAN-QR-Code funktioniert nicht? Fehlerbehebung
- Der Netzwerkname stimmt nicht exakt überein. Bei SSIDs wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden: CafeRosa und caferosa sind verschiedene Netzwerke. Achte auch auf Leerzeichen am Ende.
- Falscher Sicherheitstyp. Ein WPA2-Netzwerk, das als WEP oder Keine gespeichert wurde, verbindet sich nicht. Prüf die Router-Einstellungen und wähle neu.
- Verstecktes Netzwerk. Wenn dein Netzwerk seinen Namen nicht aussendet, setz das Häkchen bei Verstecktes Netzwerk; ohne es findet das Handy womöglich nichts zum Verbinden. Entferne das Häkchen, wenn das Netzwerk sichtbar ist.
- Sonderzeichen. Passwörter mit
;:,"\oder Emojis können manche Handys aus dem Tritt bringen. Teste auf einem iPhone und einem Android-Handy oder wechsle zu einem Passwort nur aus Buchstaben und Zahlen. - Es verbindet sich, aber es gibt kein Internet. Der Code hat seinen Job gemacht; das Problem liegt beim Netzwerk. Nutzt du eine Anmeldeseite (Captive Portal), sollte das Handy sie nach dem Verbinden öffnen — falls nicht, können Gäste eine beliebige Website aufrufen, um sie auszulösen.
- Reine 5-GHz- oder reine WPA3-Netzwerke. Manche älteren Handys sehen keine 5-GHz-Netzwerke oder können sich nicht mit reinen WPA3-Netzwerken verbinden. Am kompatibelsten ist ein Gästenetzwerk mit 2,4 und 5 GHz und gemischtem WPA2/WPA3-Modus.
- Die Kamera erkennt ihn nicht. Der Code ist wahrscheinlich zu klein, hat zu wenig Kontrast oder ist auf glänzendem, spiegelndem Karton gedruckt. Auf einer Tischkarte solltest du mindestens 3 × 3 cm anpeilen. Die Abstandsregel und eine Test-Checkliste findest du in Wie groß sollte ein QR-Code sein?
Wo du deinen WLAN-QR-Code platzierst
- Cafés und Restaurants: Tischaufsteller neben dem Speisekarten-Code, ein Aufkleber auf der Theke neben der Kasse oder ein kleines Schild an der Wand bei den laptopfreundlichen Plätzen.
- Bars und Kneipen: direkt auf dem Tresen, auf Bierdeckeln oder auf der Rückseite der Getränkekarte.
- Airbnbs, Ferienwohnungen und B&Bs: in einem Rahmen an der Eingangstür, in der Gästemappe und am Kühlschrank. Gäste wollen meist in den ersten fünf Minuten ins WLAN.
- Büros und Coworking-Spaces: am Empfang und in Besprechungsräumen, nur für Besucher — das Team bleibt im Hauptnetzwerk.
Du führst ein Restaurant mit digitaler Speisekarte? Deine QR-Dining-Speisekarte kann deinen WLAN-Namen und dein Passwort im Fußzeilentext anzeigen, neben den Öffnungszeiten – so sehen deine Gäste sie jedes Mal, wenn sie die Speisekarte öffnen. Du kannst den WLAN-Code und den Speisekarten-Code auch nebeneinander auf dieselbe Tischkarte setzen.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein WLAN-QR-Code sicher?
Er ist genauso sicher, wie das Passwort auf ein Schild zu schreiben — jeder, der ihn scannt, kann sich verbinden. Für ein Gästenetzwerk, das von deinen Geschäftssystemen getrennt ist, ist das in Ordnung, für dein Hauptnetzwerk solltest du ihn aber nie verwenden.
Laufen WLAN-QR-Codes ab?
Nein. Ein WLAN-QR-Code ist statisch, die Daten sind also im Code gespeichert, und er funktioniert unbegrenzt. Er funktioniert nur dann nicht mehr, wenn du Netzwerknamen, Passwort oder Sicherheitstyp änderst.
Kann ein iPhone einen WLAN-QR-Code ohne App scannen?
Ja. Seit iOS 11 erkennt die Kamera-App WLAN-QR-Codes und zeigt eine Meldung an, um sich mit dem Netzwerk zu verbinden.
Warum sagt mein Handy nach dem Scannen, dass es sich nicht mit dem Netzwerk verbinden kann?
Meist stimmen Netzwerkname oder Passwort nicht exakt überein, es wurde der falsche Sicherheitstyp gewählt, oder ein Sonderzeichen wurde nicht maskiert. Prüf die Angaben in deinem Router noch einmal und erstelle den Code neu.
Kann ich nachverfolgen, wie viele Leute meinen WLAN-QR-Code scannen?
Nein. Ein WLAN-Code verbindet das Handy direkt mit deinem Netzwerk, ohne eine Webseite aufzurufen – es gibt also nichts zu zählen.
Kann ich WLAN und Speisekarte in einen QR-Code packen?
Nicht so, dass Handys zuverlässig damit umgehen — ein Code erledigt eine Aufgabe. Nutze zwei Codes nebeneinander oder zeig die WLAN-Daten in der Fußzeile deiner Speisekarte an.
Erstelle jetzt deinen WLAN-QR-Code
Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Ablaufdatum. Füg einen Rahmen mit GRATIS WLAN hinzu, achte auf „Scan-Test bestanden“ und druck ihn aus. Du brauchst eine Speisekarte dazu? QR Dining gibt deinem Restaurant eine mobile Speisekarte mit Fotos, Allergenen und sieben Sprachen für £89 im Jahr.
WLAN-QR-Code erstellen QR-Dining-Speisekarten ansehen
